Unser persönlicher Jahresrückblick 2017

"Ob ein Jahr neu wird, liegt nicht am Kalender, Nicht an der Uhr. Ob ein Jahr neu wird, liegt an uns. Ob wir es neu machen. Ob wir neu anfangen zu sprechen, und ob wir neu anfangen zu leben."

Das Jahr neigt sich dem Ende. Fast 365 Tage sind herum und ich frag mich mal wieder, wo ist das Jahr hin? Und wenn ich hier so an unserem persönlichem Jahresrückblick Blog sitze, wird mir bewusst, wo das Jahr hin ist. Mal wieder ein Jahr mit vielen tollen Momenten, mit vielen Momenten auf die wir gut und gerne verzichten hätten können, mit vielen neuen Menschen und vielen alten Bekannten.
Ich muss ehrlich sagen, dass wir in diesem Jahresrückblick, wieder nur ein Drittel unseres Jahres noch einmal Revue passieren lassen, alles andere würde den Rahmen eines Blogeintrages sprengen würde. Also los geht's...

 
 Gestartet in das Jahr 2017 sind wir mit einem Besuch in der Kinderklinik (die längst überfällige Magenspiegelung vom Sonnenschein). Mit dem Ergebnis, dass alles gar nicht so schlimm ist, wie wir eins dachten. Im Januar gab es bei mir dann noch eine kleine berufliche Veränderung. Nach fast 5 Jahren in der Krippe, war es Zeit für etwas Neues und ich wechselte intern zu den "Größeren"
Der Februar stand dann wieder ganz im Zeichen vom Sonnenschein sein Geburtstag.
8 Jahre wurde er. Eine wilde Minions Party mit Pinata schlagen und ganz viel KUCHEN und GESCHENKEN und einem glücklichen Sonnenscheinkind.
Knappe 4 Wochen später. Im März wurde auch ich, dann ein Jahr älter. Ein Jahr mit einer Null. Die Zeit um den Geburtstag verbrachten wir dann an der Nordsee. Ein Wochenende in St. Peter. Ording. Ein paar Tage ausspannen in einem Wellnesshotel und ganz viel Wind um der Nase.
Und dann stand da im ersten Drittel des Jahres, noch die Zeit im Kupferhof für Leon an. Das erste Mal 10 Tage ohne Mama, das erste Mal, dass jemand die Rundumbetreuung vom Sonnenschein jemand anders übernimmt und das erste Mal, dass die Mama 10 Tage am Stück, Zeit für sich hatte.
Und dann zack stand Ostern auf einmal vor der Tür, Hallo April 2017. Die erste Woche der Osterferien verbrachten wir gemeinsam. In Urlaub sind wir zwar nicht gewesen, aber zu Hause waren wir so gut wie auch nie. Das Meer zieht uns einfach immer magisch an sich.
Die zweite Woche besuchte der Sonnenschein, das erste Mal die Ferienbetreuung, der Lebenshilfe. Bis zum Donnerstag verlief es dort auch reibungslos. Der vorletzte Tag im Indoorspielplatz, war dann zu viel für Leon und die Epilepsie schlug, das erste Mal in diesem Jahr so richtig zu. Wir lernten das Kinderkrankenhaus Wilhelmstift kennen.
Nach der Zeit im Kupferhof und den Osterferien begann dann der normale Alltag im Mai wieder. Und aus der Schule hörte ich nur positives. Er machte richtig klasse mit. Der Knoten war anscheind endlich geplatzt. Die Vorhaben Woche mit Schulübernachtung machte ihm sichtlich Spaß.
Genau, dass war wohl auch eins der Punkte, warum ich mich dann sehr kurz entschlossen, die geplante Hüpftoperation, absagte. Und die Pläne für unseren Sommerurlaub 2017 konnten konkreter werden.
Der Juni beglückte uns mit einigen sonnigen Tagen. Die wir natürlich, wie soll es anders sein, am liebsten am Meer verbracht haben. Oder halt in der Lüneburger Heide, oder in Hamburg oder oder oder...
Irgendwie immer unterwegs und das sollte auch den ganzen Sommer über so weiter gehen.
Im Juli wurden dann die letzten Vorbereitungen für den Sommerurlaub getroffen. Aus 4 geplanten Wochen Urlaub wurden dank der vielen Überstunden, dann 5. Die erste Woche der großen Sommerfeiern, sollte der Sonnenschein, noch in der Ferienbetreuung verbringen.
Nach einer Anfallsserien der blöden Epilepsie landeten wir 4 Tage vor der eigentlich Abfahrt nach Schweden, im Krankenhaus.
Und wieder einmal wurde mir klar, man kann mit Leon bzw. seiner Krankheit nicht weit voraus planen.
Trotzdem machten wir uns im August auf den Weg nach Schweden. Eine Woche im Ferienhaus wollten wir uns nicht entgehen lassen. Auch wenn der Plan anders war, verbrachten wir eine wunderbare, erholsame Woche in Schweden.
Den Rest der Ferien verbrachten wir dann auf Balkonien, an der See und in unserem wunderschönen Hamburg.


Im September ging die Schule wieder los. Das zweite Schuljahr vom Sonnenschein.
Dazu kam noch ein spanendes Wochenende an der Ostsee, der Inklusionslauf zum zweiten und die Hamburger Cruise days mit Aida und co.
 Der Oktober ist in der Regel nicht unser Monat. Der Oktober ist immer der Monat gewesen in den letzten Jahren, wo ein Schicksalsschlag nach dem anderen folgte. Doch er verlief sehr ruhig. Der Sonnenschein verbrachte diesmal die kompletten Herbstferien bei der Lebenshilfe. Die Tage wurden kürzer und ein wenig goldener Herbst ließ sich blicken.
Anfang November hieß es dann noch einmal Koffer packen. Eine Woche Aida wartete auf uns. Wir durften das neue Schiff der Aida Flotte kennen lernen. Aida Perla brachte uns durch das westliche Mittelmeer und wir betraten das erste Mal italienischen Boden.

 
 Zum Ende des Monats wurde der Sonnenschein, noch operiert. Nach ein paar Komplikationen, hat der Sonnenschein, dass aber locker weggesteckt.
Und da war er schon, der letzte Monat des Jahres. Wir wollten den Dezember und die vorweihnachtliche Zeit in Ruhe genießen, aber es standen doch noch so einige Termine im Krankenhaus an, bevor wir ein rundum gemütliches Weihnachtsfest feierten konnten.


Welches war deine schönste Reise dieses Jahr?
Der Sommer in Schweden
Kannst du dich an deinen schönsten Tag des Jahres erinnern?
Ja. *smile*
Welche neue Fähigkeit hast du dieses Jahr erlernt?
Gelassenheit.
Was war dein aller tollster Lieblingsmoment des Jahres?
Sonnenaufgang in der Aida Hängematte
Kannst du das Jahr mit nur einem Wort beschreiben?
Aufregend
Was war das traurigste, dass du dieses Jahr erlebt hast?
G20 und die verpasste Hochzeit der Besten in Hongkong
Was ist dein größter Wunsch für das neue Jahr?
Zeit zu haben, für die Dinge, die wirklich wichtig sind.


 

WIR WÜNSCHEN EUCH ALLEN EINEN WUNDERBAREN START INS NEUE JAHR.


EURE SONNENSCHEINMAMA UND DER KLEINE SONNENSCHEIN

 

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