Aida Perla Herbsturlaub Teil 3
"Am Ende interessiert es niemanden, wie viel Geld wir verdient haben, welches Haus wir haben oder welches Auto wir fahren. Am Ende des Lebens zählen nur die Momente, in denen wir glücklich waren."
143 Seemeilen später waren wir auch schon in Livorno (Italien).
Der Wetterbericht versprach wechselhaftes Wetter und NUR 10° Grad.
Brr... trotzdem schien die Sonne durch die Wolken durch, beim Einlaufen in den Hafen von Livorno.
Irgendwie kann ich auf Aida noch so spät ins Bett gehen, ich wache trotzdem früh auf. Das Einlaufen ist nämlich genau so etwas wunderbares wie das Auslaufen.
Also guten morgen Italien die Zweite. Heute hieß es nicht Livorno entdecken, sondern mit dem Bus weiter: -LUCCA auf eigene Faust- hieß der geplante Ausflug von Aida.
Ohne den Sonnenschein (der machte es sich an Bord mit der Oma gemütlich), aber mit meiner Schwester im Gepäck, ging es dann mit dem Bus nach Lucca.
Ja wie soll ich es sagen, es gibt Reiseleiterinnen und halt Reiseleiterinnen. Unsere war eher die Sorte HALT Reiseleiterin. Ein wenig anstrengend und ich habe ihr irgendwann aufgehört zu folgen und schaute lieber aus dem Fenster. Nach nur 45 Minuten Fahrt und 50.000 Mal *nähhh* später waren wir in Lucca angekommen.
Leider regnete es und die "türkischen" Männer aus dem Hafen von Civitavecchia standen diesmal nicht mit Selfiestangen sondern mit Regenschirmen parat.
Eine Pädagogin stört das bisschen Regen doch nicht. Mit einer Stadtkarte im Gepäck ging es dann als erstes zu Kathedrale San Martino. Wer mich kennt, weis dass ich gefühlt in jedem Ort in dem ich bin, gerne die Kirchen besuche.
Danach ging es noch weiter zur Piazza dell`anfiteatro. Das was ich von Lucca und den schönen Plätzen dort, vorher gesehen und erzählt bekommen habe, waren meistens bei Sonnenschein und im Sommer. Man merkte schon, dass die Stadt eher sehr "ausgestorben" wirkte und nur die verrückten Aidaschiff Touristen durch die Stadt bei Regen irrten.
Ich will nicht sagen, dass ich die Stadt an sich schlecht fand, aber kennt ihr das wenn ihr mit großen Erwartungen irgendwo hinfahrt und dann eher ernüchternd zurück kommt?
Aber wisst ihr, was man au jeden Fall gemacht haben muss, bevor man Italien wieder verlässt?
EIN TYPISCHEN ITALIENISCHES EIS ESSEN.
Ein Eis später, mit Postkarten von Lucca (für unsere Wand) und dem Papst (ja sie hat sich ein Papst gekauft) ging es dann auch zurück.
Was echt im Kopf geblieben ist von dem Ausflug, die Zeit wäre bei gutem Wetter definitiv zu knapp gewesen, dass Eis schmeckt definitiv besser in Italien als bei uns und faszinierend fand ich, dass die Stadt mit einer Mauer umrandet ist (Autofrei, mit Ausnahmeberechtigungen natürlich)
Pünktlich zum Kaffee und Kuchen zurück an Bord, hieß es dann noch einmal ein wenig Schifferkundung. Ja, wir hatten auch am 4 Tag immer noch nicht alles gesehen
Beach Club, Patio Deck, FKK Bereich und die ganz ruhigen Ecken wurden, dann am Abend noch von uns erobert.
Irgendwie sieht das Schiff sowie die Stadt am Abend einfach noch toller aus.
Sail away and Ciao Italien. Auf nach Frankreich.
Wie ich ja schon im ersten Teil berichtet hatte, liebe ich die Seetage an Bord. Umso mehr freute ich mich, dass wir am nächsten Tag einen HALBEN Seetag hatten, bevor wir nach 254 Seemeilen den Hafen von Marseille erreichten.
Es bleibt einfach für mich einer der schönsten Momente an Bord, Morgens aufzuwachen und nix als Meer um sich herum zu haben.
Früh wach, erlebt man einfach die schönen Momente auf See. Da der Leon ja auch von sich aus ein Frühaufsteher ist, haben wir uns an dem Morgen auf den Weg zu Deck 14 gemacht- FOUR ELEMENTS. Wenn man morgens auf dem Schiff noch "kein" Mensch außer die Angestellten trifft, hat das auch so etwas von Erholung.
Ich muss ganz ehrlich sagen, ich hätte gedacht, dass es doch wesentlich schlimmer sein wird. Das teilweise Menschenmassen irgendwo auf dem Schiff sich aneinander Reihen. Aber ich empfand es ganz und gar nicht so. Abgesehen von den Shows im Theatrium und dem Andrang vor den Restaurants, wenn es öffnet (dass hat man aber auf den kleineren Schiffen auch), war es echt ziemlich ruhig bzw. es verlief sich einfach.
Ich schweife ab. Was ich sagen wollte, wir haben am Morgen dem Four Elements Bereich erobert.
Mit dem Kinderrestaurant Fuego dran, ist es ein Bereich, wo man doch meistens die Eltern mit den Kindern antrifft.
Das Fuego war auch an diesem Morgen, dass Restaurant was als erstes öffnet. Eine Käsestulle und ein paar Panecakes, dass ist das womit der Leon in den Seetag starten möchte, dachte ich jedenfalls.
Das Epimonster fragt auch auf See nicht, ob es gerade passt. Irgendwas lag in der Luft an dem Tag. Egal wo man hinhörte, weinende Kinder. Naja und bei uns halt das Epimonster.
Ich muss sagen mittlerweile steckt Leon, die Anfälle echt ganz gut weg. Nach einem ausgiebigen Frühstück, ein wenig Ruhe in der Hängematte und einem Besuch des AIDA PLAZA Familienfest (dort wurden Namensbutton gebastelt, Papierflieger gebaut, Spiele ausgetestet, Zuckerwatte und Popcorn verspeist), erreichten wir am späten Nachmittag Marseille. Zwar immer noch ein wenig kalt aber mit Sonnenschein und diesem wunderbaren Naturschauspiel.
Übrigens an der Mole Leon Gourret machte unsere Aida Perla fest.
Wo es für einige Aidagäste von Bord ging (Die Oma und die Tante machten eine abendliche Panoramafahrt), blieben wir an Bord und Leon aß mal früher (18 Uhr) Abendbrot, da Leon doch vom morgendlichen Zwischenfall ein wenig kaputt war. Und das Kind lag, dass erste Mal vor 21 Uhr im Bett auf der Reise. Mit Babyphone (hatte ich schon erwähnt, dass ich es mir bei Aida ausgeliehen hatte) im Gepäck, durfte ich noch ein paar schöne Sonnenuntergänge in Marseille genießen.
Ja, es sollte erst am nächsten Tag nachmittags weiter gehen. Über Nacht im Hafen liegen mit Aida, hatten wir auch noch nie und war schon ein wenig ungewohnt. Das abendliche Liegen in der Hängematte mit Meeresrauschen fiel also an diesem Abend aus, aber es gab genügend andere aufregende Dinge an dem Abend zu bestaunen.
Was wir am zweiten Tag in Marseille erlebt haben und wie uns Barcelona so gefallen hat, könnt ihr dann im vierten Teil unseres AIDA PERLA HERBSTURLAUB 2017 lesen.
EURE SONNENSCHEINMAMA











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