Aida Perla Herbsturlaub Teil 4

Momente, die Dich sprachlos machen und dein Herz berühren, sind DIE Momente, die du nie vergessen wirst.
 
Aufgewacht, die Sonne lacht. Eine Nacht ohne Seegang und ein irgendwie komischer Morgen. Kein einlaufen in den Hafen und kein Wasser, was an die Kaimauer *platscht* wenn wir anlegen.
Na gut.. trotzdem einen wunderschönen guten Morgen am zweiten Tag in Marseille. Heute wollten auch wir uns die Stadt mal anschauen. Aber auch an diesem Morgen hieß es- kein Morgen auf der Aida ohne ein Hängemattenmoment.
 


Nach dem ausgiebigen Frühstück und mit Rucksack im Gepäck machten wir uns mal auf den Weg zu Pier 3. Dort musste/konnte man sich Karten (10 Euro p.P:) für den Shuttleservice in die Stadt kaufen. Zu Fuß in die Innenstadt laufen war zwar machbar, aber ich glaube nicht so schön. In Marseille lagen wir auch wieder ziemlich abseits von der "eigentlichen" Stadt und alles was man in der Nähe erkennen konnte, war eine Autobahn. Also haben wir uns für den bequemen Shuttleservice entschieden.
Ich war noch ein wenig skeptisch, weil alles was ich von unserer Kabine aus sah, waren Reisebusse und kein einziger Niederflurbus. Meine Augen täuschten mich auch nicht. Unten angekommen ging es dann mit dem Reisebus (Gott sei Dank passte Leons Rollstuhl dort hinein) in die Innenstadt.
 Keine halbe Stunde waren wir schon dort.
 
 
 
Hmmm... ich hatte zwar eine Stadtkarte bekommen/mitgenommen, aber irgendwie dachte ich mir bzw. hatte ich keinen festen Plan, wo ich hin wollte. Also dachte ich mir, erst einmal nach rechts und dann schau ich weiter. Und da war er schon, der KLEINE alte Hafen von Marseille. 
Vorbei an den kleinen Hafencafes und ein wenig bergauf, kamen wir an einer Art Aussichtsplattform an. Von dort hatten wir einen tollen Blick in den Hafen.
 
 
Auf den Weg nach unten, kamen wir noch an einem Supermarkt vorbei. Natürlich musste ich einmal schauen ob sie die leckeren "fingers" (Schokoladenstiks/kekse) haben. Die haben meine Freundin und ich damals in Frankreich immer gegessen. Fündig geworden und den Rucksack voll damit, ging es dann zurück in den kleinen, alten Hafen.
Die Sonne war immer mehr heraus gekommen und es wurde auch wärmer. Am Hafenbecken verkauften die Fischer, ihren Fisch und ein Akkordeonspieler spielte fröhliche Musik. Nebenan füllten sich die Cafes und der ganz typische französische Flair, machte den Tag in Marseille, irgendwie magisch. Eine schöne französische Hafenstadt, die man durchaus noch einmal besuchen könnte.
 
 
Ach ich könnte noch so viel von der Stadt erzählen, aber ich glaube dann wäre ich an Weihnachten immer noch nicht fertig mit unserem Aida Perla Bericht.
Zurück auf dem Schiff, konnten wir dann noch beobachten, wie die AIDAblu aus dem Dock ausgeschifft wurde und den Hafen von Marseille traditionell verabschiedet worden ist.
Nach einigen Reparaturarbeiten, ging es für die Crew nach Mallorca, wo es von dort aus mit Passagieren an Bord, Richtung Kanaren weiter ging.
 
 
Die letzten Stunden im Hafen von Marseille haben wir dann noch an Bord genossen. Mit Infinity Pool baden, Coktail trinken, Kuchen essen und einfach nur noch die Sonne genießen, bevor sie untergeht. Und dann hieß es auch schon bye bye Frankreich und Sail away...
199 Seemeilen und dann sollten wir im Hafen von Barcelona festmachen.  
 
 
Wenn der Besteckständer in den Restaurants wackelt und die Menschen beim gehen hin und her schaukeln, dann liegt es nicht daran, dass man ein Knick in der Optik hat oder die Menschen zu viel getrunken haben, sondern dass es Seegang gibt. Juhu endlich ein wenig Action an Bord *hihi*
Ich hatte bis dato gedacht, dass man es auf den größeren Schiffen noch weniger merkt, als auf den Kleinen, aber die Überfahrt nach Barcelona überzeugte mich von dem Gegenteil.
EINE SEEFAHRT DIE IST LUSTIG....
Nein natürlich war es nicht sehr viel und keiner von uns wurde Seekrank. Nach einer etwas schaukeligen Überfahrt, erreichten wir am frühen Morgen den Hafen von Barcelona.
Und wie immer, wer früh wach ist, wird mit den wunderbaren Bilder überrascht.
Sonnenaufgang in der Hängematte erleben die Dritte.
 

Nach dem Frühstück ging es auch in Barcelona wieder von Bord. Auch hier sind wir auf eigene Faust in die Stadt. Diesmal brauchten wir aber kein Shuttle Service. Der Weg ist zwar ein wenig weiter und führte über eine große Brücke, aber es war machbar für uns *hihi*
An Land war es dann doch ein wenig voller. Ersten, endete die Fahrt für einige Passagiere an Bord schon hier in Barcelona (dazu später mehr) und zweitens lagen wir nicht alleine im Hafen. Mit uns noch drei (MSC, Costa, Silverwind)weitere Kreuzfahrer. Und ich hatte am Anfang von der Reise schon gedacht, die Aida Perla ist aber groß. Nein die MSC die dort im Hafen lag, war GROSS!!! *ahhh* OK auf Fotos kommt das nicht immer so rüber, aber sie war schon echt groß.
 
 
Barcelona`s Wetter meinte es heute noch einmal richtig gut mit uns. Die Sonne schien und es wurde auch zunehmend wärmer. Wir machten einen kleinen Bummel durch den Segel/Yachthafen, wo wir auch die Papageien uns in den umliegenden Palmen, begrüßten.
Ein abstechen zur Kathedrale durfte natürlich auch nicht fehlen.
Durch die kleinen Gassen mit Einkaufläden, machten wir uns auf den Weg zur Las Ramblas (Promenade/Flaniermeile) und von dort aus ging es dann zur Mercat de la Boqueria. Einer der schönsten und bekanntesten Märkte in Barcelona.

 
Da Barcelona eine Großstadt ist, wie Hamburg auch, sich Menschenmengen aneinander reihen und es auch einfach lauter ist, war natürlich Leon`s seine Nerven bzw. Lust zeitlich begrenzt. So ging es auch schon nach kurzer Zeit wieder an Bord.
Nach so einem aufregendem Vormittag hilft nur noch ein Mittagsschlaf in der Hängematte, ein Coktail und ein wenig Whirpoolzeit.
 
 
Am Abend hieß es dann ein letztes Mal Sail Away und bye bye Barcelona.
In 135 Seemeilen hatten wir dann unseren Ausgangspunkt wieder erreicht und haben im Hafen vor Palma de Mallorca festgemacht.
Hallo Palma da sind wir wieder. Da wir unsere Anreise über Aida gebucht haben und keine individual anreisende Gäste waren, konnten wir noch bis zur unseren Abfahrt zum Flughafen an Bord bleiben. Unsere Kabine mussten wir trotzdem leider schon um 9 Uhr verlassen. So haben wir unsere Koffer am Morgen schon von Bord gebracht und im Terminal abgestellt.
Ein letztes Frühstück gehörte natürlich auch noch dazu und ein Mittagessen und ein Kaffee und Kuchen... *hihi* Nein wir haben nicht nur gegessen im Urlaub.
Um 16 Uhr hieß es dann auch für uns ausschiffen, denn unser Taxi zum Flughafen wartete schon auf uns.
Bye bye AIDA Perla. AUF AIDASEHEN!!!
 
 
Ein letzten Aida Blogpost wird es trotzdem noch geben auch wenn die Reise zu Ende war.
Unsere ERFAHRUNGEN habe ich ja schon zwischendurch schon ein wenig beschrieben, aber ein endgültges Fazit und ein paar ganz besondere NUR Aida Einblicke verdienen noch einen extra Blogpost.

EURE SONNENSCHEINMAMA


 
 
 
 
 
 

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